FAQ
Habt ihr Fragen? Vielleicht findet ihr ja hier schon die Antworten darauf.
Für wen sind die Trainings geeignet?
Die Trainings richten sich an Kinder im Kita- und Grundschulalter (je nach Angebot ca. 5–11 Jahre).
Willkommen sind alle Kinder – nicht nur schüchterne oder besonders sensible. Resilienz ist keine Reparaturmaßnahme, sondern innere Stärkung und damit eine Lebenskompetenz, die jedes Kind entwickeln darf.
Muss mein Kind ein konkretes Problem haben, um teilnehmen zu können?
Nein.
Die Trainings sind keine Therapie und setzen kein „Problem“ voraus.
Viele Kinder kommen, weil Eltern oder Pädagog:innen sagen: „Ich möchte mein Kind stärken, bevor es schwierig wird.“ Genau dafür sind die Angebote gedacht.
Mein Kind ist sehr ruhig / sehr wild / sehr sensibel – passt das?
Ja. Und zwar genau so, wie es ist.
In den Trainings arbeite ich unter anderem beziehungs- und bedürfnisorientiert. Unterschiedliche Temperamente, Energielevel und Ausdrucksformen sind Teil der Gruppe und willkommen.
Es geht nicht darum, Kinder „anzupassen“, sondern ihnen Werkzeuge für Selbstwahrnehmung, Gefühle und Grenzen an die Hand zu geben.
Was bedeutet „Resilienz“ in den WAKABA-Trainings konkret?
Resilienz heißt hier nicht: aushalten, abhärten oder funktionieren.
Sondern:
- Gefühle wahrnehmen und benennen und mit Wut, Angst oder Überforderung umgehen lernen
- Grenzen spüren und wahren und die Grenzen von anderen wahrnehmen
- sich für seine Bedürfnisse einsetzen und dranbleiben
- Hilfe holen dürfen - und das richtig
Resilienz entsteht in Beziehung, nicht durch Leistung oder Durchhalten.
Wird über Gefühle gesprochen – und wenn ja, wie?
Ja klar :) Aber kindgerecht.
Alle Gefühle sind okay und werden nicht bewertet, sondern erfahrbar gemacht – über Bewegung, Geschichten und Austausch.
Müssen die Kinder etwas erzählen oder sich öffnen?
Nein.
Alles, was geteilt wird, ist freiwillig. Kinder dürfen zuhören, beobachten, mitmachen oder auch mal Abstand nehmen. Sicherheit und Vertrauen stehen immer vor „Mitmachen müssen“.
Wie groß sind die Gruppen?
Die offenen Gruppen sind bewusst eher klein gehalten, damit Beziehung, Sicherheit und auch mal individuellere Begleitung möglich sind (in der Regel zwischen 8–14 Kinder).
In Kitas und Schulen entsprechen die Trainingsgruppengrößen der Größen der jeweiligen Klassen / Gruppen.
Wie laufen die Trainings ab?
Jeder Kurs wird von mir auf die Altersgruppe passend und mit wechselnd zusammengestellten Inhalten geplant. Die Grundstruktur ist immer:
- Kurz miteinander ankommen (ruhig)
- Aufwärmung (hohe Energie)
- Verschiede praktische Übungen und Rollenspiele zu thematischer Schwerpunkten wie Mut (innere Stärke), Kopfkino (Macht der Gedanken), Gefühle, Grenzen, Miteinander in wechselenden Tempo-Modi (hohe Energie / eher wild im Wechsel mit niedriger Energie / eher ruhig)
- Einchecken zum Abschluss und kleine Abschlussprpüfung
Natürlich gibt es auch Pausen, jeweils nach ca. 40-45 Minuten, in denen getrunken und gesnackt werden kann.
Was sollen wir mitbringen?
- Hausschuhe oder dicke Socken (je nach Raum ist der Boden evtl. kühl)
- Trinkflasche mit Wasser gefüllt
- Snacks / Essen für die Pausen
Essen wird von uns nicht gestellt und muss selbst mitgebracht werden. Wasserflaschen füllen wir gerne auf.
Was unterscheidet WAKABA Trainings von klassischen Sozialtrainings?
Meine Trainings basieren auf den tollen Trainingsinhalten meiner Ausbildung bei "Stark auch ohne Muckis" von Daniel Duddek. Sie zeichnen sich durch viel Abwechslung und hohe Energie aus und durchpädagogisch fundierte sowie langjährig entwickelte und erprobte Methoden, die Kindern echten Spaß machen und hängen bleiben.
Die Kinder werden nicht "korrigiert", sondern lernen, sich besser selbst zu verstehen, was automatisch mit einem besseren Sozialverhalten einhergeht.
Sind Eltern während der Trainings dabei?
Nein. Die Trainings finden ohne anwesende Eltern statt.
Das ist bewusst so gewählt:
Viele Kinder können sich freier ausdrücken, ausprobieren und einlassen, wenn ihre Eltern nicht im Raum sind. Gefühle zeigen, Grenzen testen oder auch mal unsicher sein fällt ihnen dann oft leichter.
Gleichzeitig ist natürlich für Sicherheit gesorgt:
- Bei offenen Kursen ist neben mir immer eine zweite Aufsichtsperson anwesend.
- In Schulen und Kitas ist die jeweilige Lehrkraft bzw. Erzieher:in während des Trainings dabei.
Eltern bleiben wichtige Bezugspersonen – nur eben nicht Teil der Trainingssituation selbst. Je nach Format erhalten sie im Anschluss Einblicke, Impulse oder Anregungen für den Alltag. Das kann z.B. in Form eines zusätzlich stattfindenden Elternabends in der Schule oder Kita stattfinden.
Ersetzt das Training eine Therapie oder psychologische Beratung?
Nein.
Die Trainings sind präventiv und stärkend, keine therapeutische Maßnahme.
Wenn deutlich wird, dass ein Kind weitergehende Unterstützung braucht, wird dies sensibel angesprochen.
Was brauchen die Kinder während der Trainings? Sollen wir etwas mitbringen?
Bequeme Kleidung, eine gefüllte Wasserflasche und – wenn gewünscht – einen kleinen Snack für Pausen.
Es gibt keine Verpflegung vor Ort.
Werden Fotos oder Videos gemacht?
Grundlegend nein.
Falls während der Trainings Fotos oder Videos für die Weiterverwertung auf der Webseite oder Social Media entstehen sollen, werden vorher schriftlich die Einwilligungen der Eltern eingeholt.
Wo finden die Trainings statt?
Die offenen Trainings finden in geeigneten Räumen statt, die jeweils in den Kursinfos auf der Webseite bzw. spätestens in der Woche vor dem Training kommuniziert werden.
Trainings in Schulen und Kitas finden in den Räumlichkeiten der Schulen und Kitas statt.
Was kostet ein Training?
Die Kosten variieren je nach Format und werden beim jeweiligen Kursangebot angezeigt.
Es gibt sowohl reguläre Angebote als auch immer mal wieder niedrigschwellige Einstiegsformate oder Formate mit solidarischen Preisformaten, um möglichst vielen Familien den Zugang zu ermöglichen.
Über das Angebot "Bildung und Teilhabe" kann ein Kurs auch cofinanziert werden.
Wie kann ich mein Kind anmelden?
Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über die https://www.wakabatrainings.de/trainings/.
Bei Fragen oder Unsicherheiten melde dich gern vorab – lieber ein kurzes Gespräch als ein ungutes Bauchgefühl.